„Nimmt er Zucker?“ – Alltagserfahrungen von Menschen mit Behinderung

Eine Computer-Tastatur mit 2 Händen

Jedes Keyboard hat 2 erhabene Linien auf den Buchstaben F und J. Daran orientieren sich blinde Menschen.

Von Jeremy Opperman, Rotary Club Newlands, Cape Town, Südafrika

Ich hatte gerade meine PIN-Nummer in das Kartenlesegerät an der Supermarktkasse eingegeben, als sich die Kassiererin zu meinem Freund umdrehte und fragte: „Woher weiß er, welche Tasten er drücken muss?“ – Es ist merkwürdig, dass viele Menschen, wenn sie einer Person mit einer Behinderung begegnen, sehr oft die Begleitperson ansprechen, anstatt uns direkt zu fragen. Weiterlesen

Aktiv im Umweltschutz

Nahaufnahme eines Mangroven-Setzlings mit Blättern und grünem Markierungsband. Im Sandboden sind im Hintergrund weitere Setzlinge und bereits größere Pflanzen zu sehen.

Mangroven-Setzling im Bonefish Pond National Park in Nassau, Bahamas. Im Dezember 2017 halfen Rotary- und Rotaract-Mitglieder im Rahmen eines vom Rotary Club East Nassau, New Providence, Bahamas, und dem Bahamas National Trust organisierten Projekts dabei, Mangrovenbäume in diesem Nationalpark zu pflanzen. Die Wiederaufforstung des Mangroven-Ökosystems wird dazu beitragen, die Küste vor Wirbelstürmen zu schützen.

Von Rotary International

Im Juli 2021 machte Rotary den Umweltschutz zu einem seiner Schwerpunkte. Unsere globale Rotary-Familie verpflichtet sich damit zur Erhaltung und zum Schutz natürlicher Ressourcen, zur Förderung ökologischer Nachhaltigkeit und zur Suche nach einer Harmonie zwischen Mensch und Umwelt. Rotary kann Ihrem Club dabei helfen, sich durch lokale und internationale Projekte für die Umwelt zu engagieren. Sie können dazu Grants und andere Ressourcen für lokale Lösungen einsetzen und Innovationen anregen, um die Ursachen des Klimawandels und der Umweltzerstörung zu bekämpfen und ihre Auswirkungen zu verringern. Weiterlesen

Interview mit dem Redakteur des regionalen Rotary-Magazins in der Ukraine

Porträtfoto von Mykola Stebljanko auf einem Dampfer, im Hintergrund sind Gewässer und Ufer zu sehen. Er ist ein Mann mittleren Alters mit grau-blondem Haarkranz und Halbglatze, trägt ein blaues Hemd und einen schwarzen Blazer und lacht in die Kamera. Neben ihm flattert eine weiße Flagge mit Rotary-Logo und dem Wort Ukraine sowie eine ukrainische Flagge in blau-gelb.

Mykola Stebljanko, Redakteur des regionalen Rotary Magazins in der Ukraine, lebt mit seiner Frau Olga in der Hafenstadt Odessa.

Der Konflikt in der Ukraine hat Millionen von Menschen vertrieben und eine humanitäre Krise in ganz Europa ausgelöst. Das US-amerikanische Magazin Rotary führte dazu ein Interview mit Mykola Stebljanko, dem Redakteur des regionalen Rotary Magazins in der Ukraine. Weiterlesen

Gemeinsam für die Ukraine: Rotaract Club Klagenfurt-Wörthersee organisiert eigenen Hilfskonvoi

Von Sebastian Adami, Rotaract Club Klagenfurt-Wörthersee, Österreich

Sebastian Adami organisierte spontan einen Hilfskonvoi mit Nahrung, Medizin und Generatoren.

In der Nacht auf den 24. Februar brach eine bisher nie dagewesene Situation über uns alle herein, die für mich, für unsere junge Generation, unvorstellbar war. Nach dem Angriff der russischen Truppen auf diverse ukrainische Städte, wurde ich mit sehr vielen schrecklichen Bildern konfrontiert. Viele Menschen hatten von jetzt auf gleich alles verloren. Nicht nur ihr Haus, Hab und Gut, sondern vielleicht auch Angehörige oder gar ihr eigenes Leben.

Das Leid war unvorstellbar: Ganze Häuser, Orte, Städte lagen in Schutt und Asche. Viele Menschen mussten in U-Bahn-Schächten und Bunkern Zuflucht suchen. Ich unterhielt mich daraufhin mit einigen meiner Freunde aus dem Rotaract Club Klagenfurt-Wörthersee über die Geschehnisse in der Ukraine und es war dabei von Anfang an klar: Wir wollten helfen!

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Ukrainische Rotaracterin gründet Online-Plattform, um Landsleuten zu helfen

Iryna Bushmina, Distrikt 2232 (Ukraine) Rotaract-Vertreterin

Portrait einer jungen Frau mit braunen langen Haaren, hellen grün-braunen Augen und hellblauem T-Shirt

Iryna Bushmina, Rotaract-Mitglied aus der Ukraine

Ich verließ Kiew in den ersten Stunden des Krieges. Meine Schwester, ihr Mann, ihr drei Monate altes Baby und eine Katze waren im Auto. Als wir die Grenze erreichten, durften Männer das Land bereits nicht mehr verlassen, also fuhr ich mit meiner Schwester und meinem kleinen Neffen weiter. Wir waren fünf Tage im Auto unterwegs, sechs Tage, bis wir in Wien ankamen. Weiterlesen

5 Möglichkeiten, Frieden in einer krisengebeutelten Welt zu fördern

Makerere

Rotary Friedensstipendiat/innen am Friedenszentrum der Makerere Universität in Kampala, Uganda

Von Rebecca Crall, Managerin für Rotarys Schwerpunktbereich „Friedensförderung und Konfliktprävention“

Gerade in Zeiten bewaffneter Auseinandersetzungen ist es wichtig, sich für die Friedensförderung zwischen verschiedenen Ländern einzusetzen. Aber auch Konflikte zwischen verschiedenen Gruppen in unseren Zivilgesellschaften erfordern ein nachhaltiges Engagement. Denn Frieden entsteht nicht über Nacht. Frieden wird im Laufe der Zeit in kleinen, beständigen Schritten aufgebaut.
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Partnerschaft mit Institut für Wirtschaft & Frieden stärkt Mädchen in Mexiko

Sofía Brega, eine junge Frau mit langen dunklen Haaren, Brille und dunklem T-Shirt, hockt vor einem Mädchen mit dunklen langen Haaren und rosa T-Shirt, hält dessen Hand und spricht zu ihm; im Hintergrund sitzen weitere Mädchen auf dem Boden und an Tischen

Sofía Brega (rechts), Rotary Positive Peace Activator und Mitglied im Rotaract Club Juárez Centro in Mexiko, bei einem Empowerment-Workshop für Mädchen

Von Sofía Brega, Rotary Positive Peace Activator und Mitglied im Rotaract Club Juárez Centro in Mexiko

Schon während ich in Ciudad Juárez in Mexiko aufwuchs, wusste ich immer, dass ich mich für die Stärkung von Mädchen und die Rechte von Frauen einsetzen wollte.  Ich wollte eine Frauenrechtsaktivistin sein.  In Zusammenarbeit mit der Organisation „Girl Up“, die sich darum bemüht, das oft ungenutzte Potenzial junger Mädchen zugunsten sozialen Wandels zu aktivieren, gründete ich den Girl Up Club Ciudad Juárez – Girl Up Fronterizas. Weiterlesen

Gemeinsame Hilfe für  2 Millionen Menschen

Eine rot-gemustertem Sari und Mund-Nasen-Schutz steht vor einer Notbehausung aus Plastikplanen und Palmenblätternkplanen

Phuleswari ist eine der 2 Millionen Menschen, die von ShelterBox unterstützt werden. Als der Zyklon Amphan Indien heimsuchte, zerstörte er Phuleswaris Haus und das meiste, was sie besaß. Die Regenfälle verwüsteten die gesamte Region, und die Fluten standen Phuleswari bis zu den Knien. Der Sturm ließ die Familie mit nichts zurück. Als die Fluten zurückgingen, brauchten Phuleswari und ihre Kinder eine Notunterkunft, um in der Zeit nach dem Sturm zu überleben. ShelterBox versorgte sie mit Planen, Seilen und Werkzeugen sowie den wichtigsten Haushaltsgegenständen.

Von Victoria Ifould, International Giving Officer, ShelterBox – ShelterBox ist Rotarys Partner bei der Katastrophenhilfe

Dank der Unterstützung von Rotary und Rotaract Clubs auf der ganzen Welt hat die Hilfsorganisation ShelterBox inzwischen mehr als 2 Millionen Menschen in 98 Ländern geholfen. Gemeinsam haben wir diese Menschen nach Katastrophen oder Konflikten mit Notunterkünften, lebenswichtigen Gütern und Schulungen versorgt. Weiterlesen

Nehmen Sie an der 7. Projekt-Ausstellung in Kolumbien teil

Logo der Ausstellung auf blauem Hintergrund

Von Jaime Corredor, Vorsitzender der Projekt-Ausstellung

Da Veranstaltungen in Person langsam wieder möglich werden, bieten wir für die Kolumbien-Projekt-Ausstellung vom 3. bis 5. Februar in Paipa, Kolumbien eine „Hybrid“-Messe an. Sie können virtuell oder vor Ort in Person teilnehmen. Hier können Sie sich über internationale Service-Projekte informieren, neue Kontakte knüpfen und nebenbei Kolumbien und seine wunderbaren Naturschätze kennenlernen. Wir bieten auch interessante kulturelle Veranstaltungen und eine Tour durch die Gastregion sowie Besuche in Gemeinden, die von den Projekten unserer Clubs profitieren. Weiterlesen

Wasser für Dorfgemeinden in Äthiopien – warum Daten wichtig sind

Porträt eines jungen Mannes mit Brille und Bart und einem traditionellen äthiopischen Hemd

Blogpost-Autor Samson Tesfaye Woldetensaie wurde im Juli 2015 zum internationalen Vertreter von Rotary bei der Afrikanischen Union und der Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Afrika ernannt.

Von Samson Tesfaye Woldetensaie, ehemaliger Assistant Governor des Rotary-Distrikts 9212, Addis Ababa, Äthiopien

In meinem Club, dem Rotary Club Addis Abeba Central-Mella, arbeiten wir derzeit an einem Wasserprojekt zur Entwicklung und zum Bau von Brunnen in 24 ländlichen Gemeinden im Süden Äthiopiens. Die von uns gesammelten Daten haben uns geholfen, die Bedarfe des Gemeinwesens zu ermitteln und den besten Weg zu finden, diese zu decken. Weiterlesen

DEI-Task-Force-Mitglied Todd Jenkins setzt auf Dialog, Neugier und Mitgefühl

Ein Porträtfoto zeigt einen jüngeren, afro-amerikanischen Mann mit einer bunten Fliege statt Krawatte - ein Markenzeichen von ihm

Im September 2020 bildete Rotary eine Arbeitsgruppe, die bewertete, inwieweit Vielfalt, Gleichstellung und Inklusion (DEI) bei Rotary aktuell umgesetzt werden. Darauf aufbauend wird sie einen umfassenden Aktionsplan erstellen, der uns dabei hilft, diese Prinzipien weiter zu verankern. In diesem Interview erläutert Task-Force-Mitglied Todd Jenkins, wie Clubs und Distrikte DEI bei Rotary weiterentwickeln können. Weiterlesen

„PAUL für Tansania“ – Rotaract-Sozialprojekt bringt Trinkwasser nach Kigoma

Eine junge Frau lächelt in die Kamera und trägt einen blauen Plastikkontainer mit der Aufschrift PAUL auf dem Rücken.

Franziska König vom Rotaract Club Köln transportiert eine Wasserfilteranlage namens PAUL zu ihrem Standort.

Von Franziska König, Projektleitung (Rotaract Club Köln, Distrikt 1810)

Nach über zwei Jahren Projektdauer, einem fünfstelligen Spendenbetrag und einer Planungsphase, in die viel Zeit, Energie und Herzblut geflossen sind, ist es nun so weit: Fünf PAUL-Stationen stehen verteilt in der Region Kigoma in Tansania! Weiterlesen

Akademisches Wissen und reale Anwendung

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Von Gianluca Bonanno (Präsident der International Peace and Sustainability Organization, Rotary-Alumnus)

Internationalität hat für mich schon immer eine große Rolle gespielt, denn ich besitze sowohl die italienische als auch die britische Staatsbürgerschaft. Mein Doktoratsstudium absolvierte ich dehalb im Bereich internationale Beziehungen – und zwar mit einem Stipendium der Rotary Yoneyama Memorial Foundation in Kyoto in Japan, durch das ich 2009 zum ersten Mal Rotary kennenlerte. Damals ahnte ich noch nicht, dass das, was ich für einfach nur für ein Stipendium hielt, einen so tiefgreifenden Einfluss auf meine berufliche und menschliche Entwicklung haben würde. Weiterlesen